Riding, MeAnna Abbelen2 Comments

Power-House Myself

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Power-House Myself

So, wie ich hier auf dem Blog über mehrere Themen schreibe, so erlebe ich tatsächlich auch meine Tage. Und dabei kommt die Vielfalt nicht zu kurz. Zwischendurch wird mir dann immer öfter die Frage gestellt: ,,Anna, wie machst du das alles ? Wie schaffst du es, zeitlich alles unter einen Hut zu bekommen?" 

Dieser Post soll mein "Geheimnis" des Zeitmanagements lüften und euch grundsätzlich darüber informieren, was mit dem "ALLES" überhaupt gemeint ist!

Ein gutes Beispiel dafür war das vergangene Wochenende: Im Grunde mussten "nur" 4 Ereignisse auf 2 1/2 Tage aufgeteilt werden... Genauer gesagt, war es das Reitturnier bei uns im Stall Schiergen, der 50. Geburtstag meiner lieben Mami   ( zu dem knapp 250 Leute zugesagt haben), das Justin Bieber Konzert und die anstehende Fahrt nach München am Montag morgen um 2 Uhr, zum Oktoberfest. Viele haben mich an diesem Wochenende auf Snapchat verfolgt und gesehen, dass ich quasi keine einzige freie Minute Zeit hatte. 

Es ging Samstags morgens um 6 Uhr los: aufstehen, zum Stall fahren, den "Samstags-Turnier Pferden" Diwero, Fürsti und Lady, den Platz zeigen ( auch wenn das Turnier bei uns im eigenen Stall ist und die Pferde den Platz eigentlich kennen sollten, ist es doch immer etwas anderes, wenn plötzlich ein großes weißes Zelt am Rand steht und die Richterhäußchen offen sind). Anschließend saß Alissa schon auf ihrem Pony Carino, den sie in der L-Kandare vorstellte. Ihr half ich noch soweit es ging beim Abreiten und flitzte dann zu Prüfungsbeginn ins Richterhäusschen um bei einer Richterin die Prüfung zu "schreiben". Für alle nicht-Reiter: eine Prüfung schreiben bedeutet: die Kommentare, die die Richter den Reitern hinterlassen auf einem Notenbogen zu notieren. Die Richter sollten sich nämlich nur auf das Richten konzentrieren, und sich nicht auch noch mit dem Aufschreiben der Wertnoten und der Kommentare beschäftigen. Dafür saß also ich da. ( An dieser Stelle eine kleine witzige Geschichte, die nicht unbedingt mit dem Thema des Posts zu tun hat: Die Richterin, bei der ich schrieb, schien mich nicht zu kennen. Wir plauderten über alles Mögliche, bis wir auf einmal auf das Thema Reitstiefel und die Extravaganz dieser zu sprechen kamen...So weit, so gut....Sie sagte dann aber auf ein Mal: ,,Ja und hier im Stall reitet auch eine rum, die Anna Abbelen, mit ganz schrecklichen goldenen Stiefeln" Ups..... dachte ich mir, ok... sie weiß nicht, dass ich Anna bin :D! Ganz artig sagte ich dann:,, Ja, die habe ich auch schon gesehen!" Ohne mich also zu erkennen zu geben, saß ich dann die folgenden 2 Stunden noch bei ihr im Häuschen und antwortete stets mit :,,Nein, ich stehe hier nicht im Stall" und ,,Nein, ich reite auch nicht hier auf dem Turnier" , als die entsprechenden Fragen kamen. Um anschließend auch nicht aufzufliegen, ritt ich dann tatsächlich mit meinen Turnierstiefeln und einer anderen Jacke im Training. Damit der guten Frau die Tatsache, dass sie mir es direkt in mein Gesicht gesagt hatte, auch nicht unangenehm werden musste. Das war schon ziemlich witzig...) Besonders schön fand ich die Stiefel selbst nie, sie sind einfach eine Ausnahme, spiegeln meine etwas "andere" Art wieder... Von da her, ist es auch ganz in Ordnung, wenn jemand so eine Meinung über die Stiefel hat ... Ich denke nur, dass man sich dann mit solch extrem negativen Kommentare, wenn man nicht weiß, wer vor einem sitzt, lieber zurück hält ...

I love you Mom 

I love you Mom 

Weiter zum Ablauf: Nach der geschriebenen Prüfung stand Henny Hennessy schon fertig gesattelt im Stall, damit ich mit ihm direkt trainieren konnte für den Grand Prix am folgenden Tag. Nach Henny ging es auf Diwero, M* reiten. Anschließend Lady einnähen, danach Siegerehrung mit Diwero, dann St. Georg mit Lady. Folgend habe ich Fürst eingenäht und ihn dann in der selben Prüfung wie Lady vorgestellt. So langsam gehen mir die Synonyme für "danach" aus... Nachdem ich alle Prüfungen/Pferde geritten hatte, ging es schnell nach Hause, denn dort warteten schon die ersten Gäste der 50. Geburtstagsfeier meiner Mama. Schnell duschen und umziehen, um dann bis 4 Uhr morgens das Tanzbein zu schwingen. 3 Stunden Schlaf, um dann um 7 wieder aufzustehen und weiter zu machen.

Sooo.. der Sonntag verlief ähnlich. Ich könnte die ganzen Einzelheiten jetzt auch noch aufzählen aber viel interessanter ist es doch, dass ich mich in jeder Prüfung unter den besten 4 platzieren konnte, trotz des ganzen Stress.

Diwero mit unserem tollen Gewinn: Care4animals Abschwitz Decke 

Diwero mit unserem tollen Gewinn: Care4animals Abschwitz Decke 

Samstag: Diwero M*- 3.Platz 65% , First Lady St.Georg -2. Platz 69%, Fürst on Tour St.Georg- 3. Platz 68%

Fürsti im St. Georg Special Foto: Andrea Wolters

Fürsti im St. Georg Special Foto: Andrea Wolters

Sonntag Diwero M**- 2. Platz 66%, Lady St.Georg Kür- 3. Platz 72,5%, Fürsti S Kür 2. Platz 76%, Henny Grand Prix- 4. Platz 66%

Das ganze Reitturnierspektakel ging genau bis um 17 Uhr, da befand ich mich dann bei meiner Oma in Krefeld Zuhause, um mich dort umzuziehen und fertig zu machen. Denn um 17:30 erwartete ich Mara, um mit ihr gemeinsam zum Justin Bieber Konzert zu fahren. So etwas muss man schließlich auch zwischendurch mal mitnehmen. Ich hatte die Karten zum Geburtstag geschenkt bekommen. Das Konzert war toll! Wir durften vorher im Backstage Restaurant essen gehen und genossen die Mini-Playback-Show von einer Box aus, relativ nah an der Bühne! Es wurde viel Playback gesungen, weshalb mir der einzige Akustik- Part am besten gefallen hat!!Um 12 war ich dann circa wieder in meinem eigenem Bett daheim und durfte dann um 2 Uhr Nachts wieder aufstehen. Ich holte dann meine Freundin Charlotte ab. Wir fuhren um 3 in Viersen los Richtung München...Oktoberfest... und so weiter und so fort. 

Mara und Ich bei Mama's Party! Ohne Familie und FREUNDE, die einen unterstützen, aber vor allem auch verstehen, dass man alles irgendwie hin kriegen möchte, geht es nicht !! Danke dass ihr immer für mich da seid! 

Mara und Ich bei Mama's Party! Ohne Familie und FREUNDE, die einen unterstützen, aber vor allem auch verstehen, dass man alles irgendwie hin kriegen möchte, geht es nicht !! Danke dass ihr immer für mich da seid! 

So jetzt wisst ihr was mit "ALLES" gemeint ist. Alleine es "Revue- passieren" zu lassen und darüber zu schreiben, dauert gefühlt länger, als es in Echt-Zeit vorkam.. Die Zeit fliegt an so einem Wochenende, wortwörtlich- an einem vorbei. Aber wie schaffe ich es trotzdem, überall "dabei" zu sein? Ok ... Ich habe Teleportations-Kräfte.... 

Das Geheimnis: 3 elementare Dinge, die man nicht vergessen sollte: Ich habe eine unglaublich tolle Familie, die mich super unterstützt. Ich bin so gut wie nie müde und ich will es immer allen Recht machen. Durch die drei Elemente schaffe ich mir eine immense Motivation, von der ich dann auch die Kraft schöpfe um durchzuhalten. Hinzu kommt ein gutes Zeitmanagement und dieser Wille, und schon kriegt man alles unter einen Hut! Naja nicht ganz sooo einfach....

Vor so einem Master- Weekend setze ich mich meistens eine Woche vorher auf den Hosenboden und plane. Ich ordne Aktivitäten nach ihrer Wichtigkeit, überlege wann, was, zu welcher Zeit besser oder schlechter geht ( Reiten würde ich manchmal gerne um 5 Uhr morgens, um Zeit zu sparen, geht nur nicht, weil die Pferde ja auch mal schlafen müssen und es die Stallruhe gibt). Ich plane zusätzlich auch genau ein, wann, ich wie viel vor-schalfen muss um nicht all zu K.O. zu sein. Wenn es von SA auf SO nur 3h und von SO auf MO nur 2h Schlaf sind. Ganz wichtig beim planen, sind die extra 10 Minuten die zu jeder Aktivität hinzu gerechnet werden MÜSSEN!!! Für unnötiges Verquatschen, Stau, bla bla .. Ohne die, würde mein Zeitplan nämlich NIE stimmen!! 

Ist dann alles geplant, wird aus der Theorie dann Praxis. Wichtig ist, dass alle Menschen die eingeplant worden sind ( zb. Mutti) zwischendurch immer mal wieder an ihren Einsatz erinnert werden, um keine Ausfälle zu riskieren. Das heißt: anrufen oder Sms. ( Bei mir durfte Mami nämlich einen Kuchen rechtzeitig aus dem Ofen nehmen, den ich für das Reitturnier am Samstag morgen in den Ofen geschoben habe, um ihn am Sonntag mit zu bringen. Sonntag morgen war dafür zu wenig Zeit. Da war der Schlaf wichtiger. Also musste das Kuchenbacken praktischer Weise schon auf Samstag morgen vorgezogen werde. Da ich da aber pünktlich auf dem Pferd sitzen musste, aber auch genügend Vorschlaf brauchte, war dann der Kompromiss, dass Mama den Kuchen aus dem Ofen holt und ich ihn "nur" vorbereite.) Zusätzlich zu den eingeplanten Helfern, kommt man Selbst. Um mich selbst an alles zu erinnern, trage ich meinen Tagesplan immer mit mir rum. Auf meinem Iphone, unter Notizen. Da gucke ich dann rein um zu sehen, wann was ansteht und ob ich noch in der Zeit bin.

Jaaa.. und dann heißt es nur noch: Gute Laune und Motivation hochkurbeln, Kaffeetassen parat stellen und das Essen zwischendurch irgendwo greifbar halten.Zusammengefasst: 

  • 1. Plan erstellen
  • 2. Plan ins Telefon eintragen
  • 3. Helfer einbinden und erinnern
  • 4. ausreichend vor-schlafen
  • 5. Essen und Trinken parat stellen
  • 6. solltest du vor der geplanten Zeit sein, nutze jede freie Minute für eine Pause oder Anrufe
  • 7. immer an das Ziel denken! Dadurch sammelt man positive Motivations- Energie, die einem die Ausdauer gibt, durchzuhalten

Ich hoffe, ihr versteht nun ein bisschen besser, WIE WAS WO ich "ALLES" hinbekomme... und ich kann euch ein wenig meiner positiven #ich-will-alles-an-einem-Tag-schaffen, #der-Tag-braucht-nicht-mehr-als-24-Stunden Einstellung übermitteln! In diesem Sinne: Tschaka- ihr schafft das !!!

#Tschaka-ihr-schafft-das. Das ist mein Mini-Me, wie ich sie manchmal nenne.. Meine Cousine und gleichzeitig auch Patenkind. Ich versuche ihr so viel es geht meiner Erfahrungen schon jetzt zu übermitteln. Ich glaube, das hat sie aber auch so schon ganz gut drauf mit ihrer lustigen, rockigen Art! Also wenn meine kleine Cousine es rockt... dann rockt ihr es auch ;-) 

#Tschaka-ihr-schafft-das. Das ist mein Mini-Me, wie ich sie manchmal nenne.. Meine Cousine und gleichzeitig auch Patenkind. Ich versuche ihr so viel es geht meiner Erfahrungen schon jetzt zu übermitteln. Ich glaube, das hat sie aber auch so schon ganz gut drauf mit ihrer lustigen, rockigen Art! Also wenn meine kleine Cousine es rockt... dann rockt ihr es auch ;-)