MeAnna Abbelen6 Comments

100% Anna

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100% Anna

Auf die Idee, einen Post über "100%- Mich“ zu schreiben, kam ich durch Niklas. Er machte dieses Foto von mir, und meinte:,, Anna, das bist so du!“  

Das habe ich auf mich wirken lassen. Anschließend habe ich dann ernsthaft darüber nachgedacht und festgestellt: „Joar…passt…“ Was drückt das Bild aus ? Was sagt das über mich aus ? 

 

 

Auf den ersten Blick, ganz eindeutig!: Ich mache anscheinend gerne Fotos. Auf den zweiten Blick, halte ich meinen Arm gekonnt von mir weg, sodass ich mich in „Selfie- Postion“ befinde. Und auf den dritten Blick, den man sich jetzt vorstellen muss, mache ich wahrscheinlich auch gerade in diesem Moment ein Selbstportrait. Das heißt: Ich mache gerne Fotos von mir!!! Gut… lassen wir das vorerst mal so gelten. Das kann ich nun wirklich nicht abstreiten! Was sagt dass dann über mich aus? 

 

  1. Ansatz: Ich bin überaus selbstverliebt. Finde mich super schön und kann keine Gelegenheit auslassen, es nicht fest zu halten, wie ich gerade aussehe. 
  2. Ansatz: Ich habe ein Mitteilungsbedürfnis. Bin ein sehr opend- minded Mensch und habe auch keine scheu davor mich selbst darzustellen und in Szene zu setzen. 

 

Das waren die Gedanken, die mir in den Sinn geflogen sind. Und ich stelle fest: 'Please don’t judge me’, ich bin gerne eine Mischung aus Ansatz 1 und 2. Ich bin mit Sicherheit ein wenig selbstverliebt, anderenfalls ist es meiner Meinung nach, nicht möglich selbstbewusst aufzutreten. Du musst mit dir selbst im Reinen sein und mit voller Überzeugung dahinter stehen, was du tust. Und dafür musst du nun mal mit dir selbst zufrieden sein und dich selbst lieben, um diese Werte nach außen hin tragen zu können. Gut… Ich fotografiere mich -warum auch immer, so gut wie in jedem Spiegel und halte somit auch viele Outfits fest, die ich trage. Dies begründe ich mit dem allgemeinen Wandel auf Social Media. Auf Instagram, Facebook und Snapchat werden nur noch „Ootd“-Bilder ( Outfit of the Day) hochgeladen. Man wird dadurch sehr beeinflusst.

Und Ansatz 2: Schon in der Schule war ich immer Diejenige , die regelmäßig im Klassenbuch stand, weil ich mich nicht mehr zurückhalten konnte. Ich plapperte unverschämt dazwischen und musste - egal ob es in diesem Moment interessierte oder nicht, meine Meinung kund tun. Ich habe das Glück, in einer Familie zu leben, in der es normal ist, morgens bis abends mit einander zu reden und in der die verschiedensten Themen: Politik, Wirtschaft oder sozial gesellschaftliche Themen besprochen werden. Wenn ihr meine beste Freundin Mara fragt, wird sie euch sagen: ,,Anna hat auf jede Frage eine Antwort, ob die dann immer richtig ist, weiß man nicht. Fest steht, nicht lang zagen- Anna fragen, denn irgendwas fällt ihr schon ein“. In meinen Augen, stimmt das total und kommt eben daher, dass ich schon früh mit meiner Mama und meinem Papa über allgemein bildende Themen gesprochen habe. Zusätzlich, habe ich grundsätzlich deutlich positivere Erfahrungen damit gemacht, eher mal mehr zu reden und überhaupt zu reden, anstatt erstmal nichts zu sagen und stundenlang zu überlegen. Nun ja… Was soll ich sagen: In Szene setzen, meint jetzt nicht: um jeden Preis die Aufmerksamkeit von allen Menschen zu erlangen. Vielmehr habe ich überhaupt kein Problem damit,zu sagen:,, Hallo, hier bin ich.“- Mich vor eine große Menge an Menschen zu stellen und zu reden. ( Vielleicht sollte ich einfach Rednerin werden :D). An dieser Stelle schließt sich der Kreis dann wieder. Warum habe ich keine Problem vor Publikum zu sprechen ? - Weil ich mir selbst sicher bin und zu 100% dahinter stehe, mich wohl fühle, bei dem was ich tue und sage. 

 

Verrückt, dass ich durch das einzelne Bild, auf so komplexe Gedanken über mich selbst komme. Das Tüpfelchen auf dem I, was mich also zu dem macht, wer ich bin und wen ich definiere, ist : CONFIDENCE und COMFORT. Selbstbewusstsein und das Gefühl des „Wohlfühlens“, sind glaube ich, die zwei Schlagwörter, die dazu passen mich aus dem Stehgreif zu beschreiben. Das soll an dieser Stelle keines Falles überheblich klingen. Von sich selbst zu sagen:,, Mensch ich bin total selbstbewusst.“ … ,,Was ist datt denn für eine arrogante, total von sich selbst überzeugt." Tja…Überzeugt von sich selbst, muss man eben sein um Positivität und Inspiration nach außen hin zu tragen. Sonst ist man nicht authentisch. Es ist aber Gott sei Dank noch so, dass ich mich als Profet der Nation sehe.. Keine Sorge, alles in gesunden Maßen! Ich blicke noch sehr sehr oft zu Personen auf, die zwar auch diese „Confidence und Comfort“ Ausstrahlung übermitteln, aber die es im Leben schon so richtig geschafft haben. Nun ja... Rechtfertigen, werde ich mich an dieser Stelle jetzt auch nicht weiter. Ich bin nun mal eben so wie ich bin. 

Es hört sich nach den ersten drei Abschnitten so an, als würde ich die Beschreibung meines Selbst nur auf Confidence und Comfort begrenzen. Dem ist natürlich nicht so! Wie ich in der Einleitung schon geschrieben habe, kam ich auf diese Gedanken, durch das Foto. Ich hoffe, und meine, mich auch noch mit anderen Eigenschaften beschreiben zu können. Das Positive, die Zielstrebigkeit, der Ehrgeiz, die Freude am Leben, das Lachen, das sind natürlich auch Dinge die zu mir gehören. Aber über diese Attribute, habe ich auch schon einiges geschrieben und werde bestimmt auch noch etwas darüber schreiben. 

Viel mehr, soll das ganze Selbstbewusstsein-Gerede und Wohlfühl-Authentizität-Gequatsche wie immer, als Denkanstoß dienen. Das war es eigentlich auch schon.

 

Was ich dennoch loswerden möchte, ist meine Meinung über das Bloggen. 

Jetzt könnte man sagen, Bloggen gehört auch zu meiner Person. So richtig stimme ich da nicht ein. Es ist ganz schwer auszudrücken, aber ich bin teilweise von manchen Bloggern, denen ich bei Instagram so folge, kläglich genervt. Mittlerweile posten viele nur noch weil sie 'müssen‘, weil sie sich in ihrer Pflicht sehen, irgendeinen Content zu produzieren, nur damit die Follower auch aktiv weiter, dran bleiben. Aber ist es wirklich so, dass bei den Modebloggern, jeder einzelne Outfit-Post bist zum Ende durch gelesen wird? Ich weiß es nicht, sagt es mir? Vielleicht bin ich auch die Einzige, die das nicht meint? Gut… Ich schreibe gerade in diesem Moment auch an einem Blogpost, aber fragt mich nicht warum, ich finde irgendwie ist das anders. Über Meinungen zu schreiben oder vielleicht gerade über das Reiten -ich weiß wirklich nicht was es ist, was mich so fühlen lässt, aber ich finde So etwas, noch nicht so abgedroschen, wie der 10000 Mode oder Beauty Blog? Oder? Naja… An dieser Stelle sollte ich auch aufpassen, was ich sage, da ich ja auch schon 1-2 Outfit Posts gebracht habe. 

 

Also wie ihr merkt, so ganz EINS bin ich mit dem Wort  "BLOGGEN" und dem was dahinter steckt, noch nicht. Ich weiß genau, was ich mit dem Schreiben erreichen möchte: Menschen. In letzter Zeit kursiert mir auch oft eine Aussage meinerseits, bezüglich meiner angestrebten beruflichen Karriere, die ich vor mindestens 5 Jahren getätigt habe, im Kopf herum. Auf die Frage: was ich mal werden möchte, hab ich die Antwort gegeben: „Ich weiß zwar noch überhaupt nicht in welchem Berufsfeld, aber eines steht fest, keine langweiligen Sachen. Ich möchte Menschen erreichen, irgendetwas erfinden oder entdecken was die Menschen weiterbringt oder Gutes tun“. -Kann jetzt auch überheblich klingen, aber im Grunde ist es schon so, dass ich eher WEIT denke, und ein bisschen MEHR möchte, eben nicht langweilig. Und aus diesem Ansatz heraus, gründet man auch einen Blog: weil man Leute erreichen möchte. 

Da das ganze Bloggen aber jetzt schon so „abgegriffen“ und „abgegrast“ ist, suche ich nach dem speziellen Anderem. 1-2 Ideen habe ich schon. Vielleicht versteht ihr was ich meine? Vielleicht auch nicht, das ist auch nicht schlimm… Aber falls ihr ebenso denkt wie ich, dass es einfach immens viele Blogger gibt, die alle meinen sie sind das gelbe vom Ei. Es ist so schwer geworden, sich ab zu setzen oder gar noch etwas Besonderes zu sein. Und um meine langfristigen Ziele zu erreichen, muss man eben sehr, sehr heraus stechen, um Aufmerksamkeit zu bekommen, wenn man Gutes tut oder entdecken möchte. Also für mich, muss ganz klar was neues her. Etwas innovatives… Ich werde mal grübeln … Und so lange, schreibe ich natürlich, ganz abgedroschen und wie ALLE ANDEREN, brav auf meinem Blog weiter. 

Diesen Abschnitt sollten Kooperationspartner jetzt bitte nicht falsch verstehen. Ich stehe lediglich mit dem Status,wie das Bloggen momentan aussieht, nicht dahinter. Es ist also eher positiv auf zu fassen, dass ich es nicht ausreichend finde und etwas innovativeres möchte. Das würde in meinen Augen für mehr Freude und Spaß beim Lesen, aber auch beim Schreiben sorgen. Da es eben etwas Neues wäre. Etwas Neues ist meistens interessanter, als der alte Kram. 

(Das ist jetzt wie bei Youtube: ,,Und wenn euch mein Video gefallen hat, lasst mir doch bitte einen Daumen hoch unten in der Infobox da…) Wenn euch der Post gefallen hat- gibt es leider keinen Like Button, ABER ihr könnt mir gerne in den Kommentaren eure Meinung zu dem Thema „Bloggen“ mal hinschreiben. Falls ihr kreative, innovative Ideen habt das Bloggen aufzupeppen… immer her damit! 

 

Tschüssi und Auf Wiedersehen. 

 

P.S.: Wir haben 6 Uhr morgens, das Thema war also so brennend für mich, dass ich meinen schönen Gesundheits-Schlaf nicht nutze:D Das 100% Anna wird jetzt eine Reihe. Ich denke da an sowas wie: 100% Anna-Reiten, 100% Anna- Sport und vielleicht noch 100%-Anna Essen.